Besuch Landfleischerei und Restaurant Strassenbahndepot Heiligensee
17.3.17
Exkursion "Fleisch mit Gesicht" Bio-Schweine-Freilandanlage Bauer Schulz / Meine kleine Farm
25.3.17
Schlacht- und Wurschtekurs beim "Ahle Worscht Papst"
6.4.17
APFELWEINVERKOSTUNG
mit Moderation durch den "Ebbelwoipapst" Jörg Stier
in der Hessischen Landesvertretung
8.4.17
Besichtigung Preussische Spirituosenmanufaktur
21.5.17
Hoffest Farm Katerbow
3.6.17
Tour zur Spargelernte mit Genuss
15.6.17
Besichtigung Kaffeemanufaktur/Rösterei Andraschko
in Kombination mit Tafelrunde CODA Dessert Bar
22.7.17
Exkursion zur Wagyu Rinderzucht bei Bauer Haak
1.10.17
Genuss- und Entdeckungstour in die Uckermark
26.1.17: Worschtverkostung beim hessen-in-berlin-stammtisch
Die fetten Feiertagefestessen sind vorbei, aber vor dem Fest
ist nach dem Fest ! Unter dem Motto "Mei liebst Gemies' is Worscht un Flaasch" findet am 26.1. der nächste "Ei guude, wie ? Hessen-in-Berlin-Stammtisch" statt, der ein wirkliches lukullisches hessisches Worscht- Festmahl verspricht. Der KOCHEN & MEHR
Mitglied Bernd Gasser ist ein bekennender Hesse und organisiert den"Ei guude, wie ?
Hessen-in-Berlin-Stammtisch" und hält exklusiv für SLOW FOOD BERLIN MITGLIEDER Plätze frei. Die Wurstmacher vom Fleischereibetrieb Kohl-Kramer-Kästel aus dem hessischen Trockenerfurth, IFFA-Champion 2016 und Preisträger Internationaler Wettbewerbe für Wurst, werden
ihre leckeren und nachhaltig gefertigten Produkte am Stammtisch zur Verkostung anbieten und über den traditionellen, handgemachten Herstellungsprozess informieren. Als Sonderangebot gibt es nach
Vorbestellung (bis 11.1.) ein üppiges original hessisches Worschtpaket (ca. 1,8 kg) für nur 25.- Euro (siehe Bild, mittlere Reihe, Mitte). Dazu gibt es am Stammtisch Abend wieder den
leckeren Äbbelwoi von der Kelterei Stier.
Termin: Donnerstag 26.1.17, 18:30 Uhr bis 22:00, Weinkeller Türk, Berlin-Kreuzberg, Blücherstraße 22. Kostenbeitrag 15.- Euro, Teilnahme nur nach
Voranmeldung !!! Plätze begrenzt !!! Hesseköpp im Berliner Exil werden bevorzugt !!!
Übrigens, der Besuch des Hessen Standes auf der Grünen Woche
lohnt sich diesmal wirklich. Im "Hessegarde" wird echte hessische Küche mit Originalprodukten aus Hessen serviert und eine hessische Band heizt ein...
3.2.17: besichtigung Büffelmozzarellaverarbeitung Birnenbuffet in Ribbeck
Man nehme 400 Hektar feinstes Putlitzer Weideland, 370 italienische Wasserbüffel, fünf Käser und einen Käsemeister mit altem Familienrezept. Herauskommt der
originale Mozzarella Paolella aus frischer Büffelmilch - von Hand hergestellt und geformt. Er ist zu 100 Prozent regional, nachhaltig produziert und erfüllt damit höchste Qualitätsansprüche an
ein ausgezeichnetes Käseerzeugnis. Das schätzt auch die gehobene Berliner Hotellerie sowie Gastronomie, die zum Kundenkreis von Mozzarella Paolella zählt. Da Kreativität keine Grenzen kennt,
haben sich einige Berliner Spitzenköche von dem porzellanfarbenen, cremigen Büffelmozzarella mit dem leicht salzigen, mild säuerlichen Geschmack inspirieren lassen und daraus erstklassige Rezepte
zum Nachkochen kreiert.
Am 3. Februar, 13 Uhr wollen wir die Büffelmozzarellaproduktion von Mozzarella Paollela in Kremmen besuchen.
Anschließend fahren wir zum alten Waschhaus nach Ribbeckund werden dort ein reichhaltiges Birnenbuffet genießen.Theodor Fontane hat sie mit seinem wunderbaren Gedicht berühmt
gemacht: Die Birnen von Ribbeck. Beim Birnenbuffeet wird der Frucht in vielerlei Hinsicht gehuldigt. Wer mag, kann auch noch ein Stück der leckeren und üppigen Ribbecker-Birnentorte probieren.
Alles in allem, auch mit der eigenwilligen Bedienung durch die kessen Waschfrauen, ein Erlebnis der besonderen Art.
Kosten: Birnenbuffet 17,50 Euro (ohne Getränke).
Treffpunkt, Mitfahrmöglichkeiten etc. werden noch geklärt.
Mit “Viel Schwein
gehabt...!” wird es ein besonderes Angebot geben, nämlich die Kombination des Besuchs der engagierten Produzenten des “Echt Havelländer Apfelschweins” in ihrem Hoffleischereiladen “Farm
Katerbow” mit Sortimentsverkostung und dem sich anschließenden Apfelschwein-Menü vom Team René Scheike im empfehlenswerten Restaurant Straßenbahndepot in Berlin-Heiligensee (www. strassenbahndepot-heiligensee.de ). Im Mai schließt sich sogar noch ein
Aktivtag mit Besichtigung, aktiver Mitarbeit und Grillen auf der Schweinezuchtfarm in Katerbow an. So können wir den geschlossenen Kreislauf von der Aufzucht bis zum köstlichen Menü aus erster
Hand erfahren und genießen. Wir treffen uns am Donnerstag, dem 16. Februar um 17:30 Uhr im Hoffleischereiladen “Farm Katerbow” in Berlin-Heiligensee, Alt Heiligensee 70 zur Laden- und
Produktionsstättenbesichtigung mit Produktverkostung und gehen danach anschließend zum direkt gegenüber liegenden Restaurant Straßenbahndepot.
Menü “Echt Havelländer Apfelschwein”:
Carpaccio vom kandierten Nussschinken mit Wachtelei, Endivien und Malzbrot
- 2015 Grauer Burgunder QbA trocken (Bio) - Weingut Zehnthof - Franken 0,1
"Himmel & Erde", Gebratene Blutwurst mit Boskop auf Kartoffelstamp und glasierten weißen Zwiebeln
- 2015 Sulzfelder Silvaner "Alte Reben" QbA (Bio) - Weingut Zehntdorf - Franken 0,1
Variation, Bauch-Praline auf Sauerkraut - Eisbeinravioli auf Erbsenpüree mit Senf-Jus und Speck-Chip
- 2012 Spätburgunder Holzfass QbA (Bio) - Weingut Battenfeld Spanier - Rheinhessen 0,1
Das Menue mit begleitenden
Getränken kostet 38.- Euro.
Farm Katerbow ist ein Produkt
des Familienbetriebes Koch und Heimat des “Echt Havelländer Apfelschweins”. Hier wachsen die Schweine mit viel Platz und fernab von Massentierhaltung glücklich und stressfrei heran. Durch den
Einsatz von ungelöstem Pektin im Futter findet eine extreme Gesundheitsförderung im Magen-Darm-Trakt statt. Die Tiere werden in kleinen Gruppen in großen Buchten mit Einstreu gehalten.
Spiegelbildlich zu dieser Fläche steht den Tieren ein Freilauf zur Verfügung. Die Schweine wachsen unter stressfreien Bedingungen artgerecht heran. Sohn Stephan Koch verarbeitet das Fleisch des
„Echt-Havelländer Apfelschweins“ vor Ort weiter und produziert eigenhändig z.B. den schmackhaften Räucherschinken und diverse Wurstspezialitäten. Er fasst zusammen: "Wir produzieren hinten und
verkaufen vorne - wenn man dann noch berücksichtigt, dass wir uns auch komplett um die Aufzucht und Mast der Tiere kümmern, sieht man, dass wir wirklich fast sämtliche Stufen der Produktion als
Familienbetrieb abdecken." www.farm-katerbow.de
17.3.17: fleisch mit gesicht
Provozierende Idee:
FLEISCH mit GESICHT, um Konsumenten, Metzger, Bauern und Tiere glücklicher zu machen
- Exkursion zum Bauern Schulze, “Meine kleine Farm” und speisen in der Backschweintenne -
Es mag paradox klingen, aber die Idee einer Berliner Online
Metzgerei, durch den eigenen Firmenauftritt nach dem Motto “Weniger Fleisch, mehr Respekt!” für weniger Fleischkonsum zu sorgen, ist schon abenteuerlich. Aber genau dies ist das Ziel von Pierre
Johannes, einem der Betreiber des Unternehmens “Meine kleine Farm”. Heute ächzt die Welt unter dem Fleischkonsum und viel zu viele Menschen essen Fleisch. Das Fleischkonsumverhalten zu ändern ist
nun erklärtes Ziel von “Meine kleine Farm” und soll nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ein wenig Humor und Augenzwinkern betrieben werden.
Das Berliner Startup ”Meine kleine Farm” richtet sich dabei an Ernährungsbewusste, die wissen wollen, woher ihr Fleisch kommt. Das Unternehmen bietet Wurstwaren an, bei denen
die Kunden nicht nur wissen, wo, sondern auch von welchem Tier das Essen verarbeitet wurde. Denn auf jedem Produkt prangt das Foto des Tiers, das hierfür geschlachtet wurde. Hiermit wird auch
deutlich gemacht, dass hierfür ein Tier gestorben ist und dem man sozusagen beim Verzehr des Leberwurstbrotes mit Respekt in die Augen schauen sollte. Wenn man dadurch bewusster und
wertschätzender Fleisch konsumiert, sei die Mission von “Meine kleine Farm” erfüllt.
Manche reagieren auf dieses Konzept eindeutig mit “Pervers und zum Kotzen”, andere finden “das Prinzip klasse”. Wir wollen uns nun mit den Machern von “Meine kleine Farm” treffen, die uns ihr
Konzept vorstellen werden und uns die ca. 30 ha große Bio-Schweine-Freilandanlage mit Anfang März geborenen Ferkel des mit ihnen kooperierenden Bauern Schulze ansehen. Tatsächlich kann man
auch hier sein Ferkel auswählen, reservieren, beim Aufwachsen begleiten und dann köstliche Fleisch- und Wurstspezialitäten erhalten. Bernd Schulz ist studierter Bauer und ein Pfundskerl,
redselig, humorvoll und voller Energie.
Danach wird in der urigen Bachschwein Tenne des traditionellen Bauernhofes ein speziell zubereitetes Bio-Schwein aus Freilandhaltung verspeist, das nach den strengen Regeln des Bio-Verbandes
“BIOPARK” aufgezogen und gefüttert wurde. Das Schweinefleisch wird in einem Stück zusammen mit einem Gewürzsud und Gemüse der Saison gegart und ausgebacken. Der dafür genutzte Steinbackofen
wird zu Beginn mit Holz angeheizt, die Steine im Innern des Ofens speichern die Wärme und geben sie in den 4 bis 6 Stunden Garzeit wieder ab. Danach ist das Fleisch zart und saftig und die Kruste
kross gebacken. Serviert wird diese Spezialität zusammen mit Schlachtekraut, Senf, Beilagen und frischem Landbrot.
Alles in allem , ein spannendes Programm, das mit Sicherheit interessante Informationen und heiße Diskussion verspricht.
Der allgemein hin als “Ahle-Worscht-Papst” geltende
Bio-Metzger Carsten Neumeier bietet in seinem Betrieb in Hessisch Lichtenau Schlachte- und Wurschtekurse an ( www.ahle-wurscht.de ).
Am 25.3. heißt es früh aufstehen, denn um 4:30 Uhr beginnt der Arbeitsprozess mit schlachten und zerlegen eines Schweins. Dazu gibt es Informationen über die Herstellung von guter Wurst.
Am Nachmittag treffe ich den Förderverein "Ahle Wurscht" (www.nordhessische-ahle-wurscht.de ).
Ahle Wurscht ist seit 2004 Passagier der "Arche des Geschmacks". Anschließend besuche ich die Jausenstation Weißenbach (www.derurgeschmack.de), die im Genussführer aufgeführt und empfohlen ist.
Gespannt bin ich auf die Informationen des Convivienleiters von Slowfood Hessen, Gerhard Schneider-Rose, zur Einhaltung der Qualitätskriterien der unterschiedlichen Anbieter in Nordhessen.
Es ist nur noch 1 Platz frei.
6.4.17: APFELWEINVERKOSTUNG mit Ebbelwoipapst Jörg Stier in der Hessischen Landesvertretung
Der Apfelweinproduzent und Keltermeister Jörg Stier kommt
eigenes aus dem hessischen Maintal angereist und wird bei einem unterhaltsamen Abend kurzweilige Geschichten rund um das Hessische Nationalgetränk erzählen, natürlich mit begleitender
Apfelweinprobe, die er fachmännisch moderiert. Hier wird Basiswissen für jeden Apfelweinfreund vermittelt. Garantiert werden auch Kenner des Apfelweines von einigen seiner Berichte und
Erzählungen überrascht sein. Die Gastronomie der Hessischen Landesvertretung wird uns dabei mit Getränken und einem leckeren Buffet mit hessischen Spezialitäten in bewährter Art und Weise
versorgen. Die Plätze sind limitiert und es werden ab sofort Reservierungen angenommen.
Termin: Donnerstag 6.4.17, 18:30 Uhr bis 22:00, Hessische Landesvertretung. Kostenbeitrag 18.- Euro, Teilnahme nur nach Voranmeldung !!! Plätze begrenzt !!!
Einst stand die Likörfabrikation in Berlin in voller Blüte, und der deutsche Kaiser Wilhelm I. ging in der damaligen Versuchs- und Lehranstalt für Spiritusfabrikation ein und aus. Heute
präsentiert sich die daraus hervorgegangene Preussische Spirituosen Manufaktur als letzte ihrer Art. Seit 1874 werden hier von Wissenschaftlern und Destillateurmeistern akribisch alle
Versuchsreihen dokumentiert und Verfahren und Rezepturen ständig weiter entwickelt. Diesen Ort, Manufaktur und Museum zugleich, an dem preussischer Geist in feinsten Spirituosen konserviert.wird, werden wir am 8.4.17 besuchen.
Im Anschluss an die Besichtigung werden wir gemeinsam im Richwater& Mitchel die "New
London Cuisine" erkunden. Anton Michel, der im renommierten Restaurant VAU von Kolja Kleeberg sein Handwerk gelernt hat, entwirft nun in Moabit in seinem eigenen Lokal innovative kleine
Gerichte, die man sich im Tapas Stil zusammen stellen kann. Wir wollen entdecken, wieviel Slow Food "in dieser überraschenden Küche steckt, in der frische, regionale Produkte und
spielerische Interpretation der modernen britischen Küche aufeinander treffen".
Führungsbeginn: 16
Uhr,Treffpunkt: 15.45 Uhr am Eingang
der Manufaktur : Schroff & Stahl GbR, Seestraße 13, 13353 Berlin
Bei der zweistündigen Tour (Kosten 15.-€ p.P.) durch die Preussische Spirituosen Manufaktur (psmberlin.de) erhalten wir Einblick in den gesamten
Herstellungsprozess und detaillierte Erläuterungen zu sämtlichen angewandten Produktionsverfahren. Zusätzlich wird eine ausgiebige Verkostung einschließlich einer interaktiven Sensorik
sowie ein Querschnitt durch die dortige Produktpalette angeboten.
21.5.17: hoffest farm katerbow
Familie Koch von der Farm Katerbow lädt ein zu einem Hoftag in der Heimat
des Echt Haverländer Apfelschweins. Schnuppern Sie Landluft, lernen Sie kennen wo und wie die Schweine aufwachsen. Überzeugen Sie sich, ob die Schweine unter Tierwohlaspekt ein gutes und
stressfreies Leben führen. Diskutieren Sie mit den Produzenten über Kriterien biologischer Schweinezucht und ob und wie diese hier realisiert werden.
Wer mag, kann auch richtig auf der Farm mit anpacken, z.B. beim Füttern und wer es wirklich wissen will, auch beim Arbeiten in der Bucht.
Vor Ort wird erklärt wie die Schweinezucht vom Havelländer Apfelschwein
auf der Farm abläuft und es werden alle Fragen beantwortet. Zusätzlich wird der Grill mit Produkten vom Havelländer Apfelschwein angeworfen.
Termin: Sonntag, 21.5., 10 - 14 Uhr
Ort: 16818 Katerbow, Straße nach Walsleben 80, A 24, Anschlussstelle Herzsprung, L 18
Bitte festes Schuhwerk oder am besten Gummistiefel anziehen
!
Wer die Tiere füttern will, bringt Äpfel mit.
Termin: Sonntag, 21.5., 10 - 14 Uhr
Ort: 16818 Katerbow, Straße nach Walsleben 80, A 24, Anschlussstelle Herzsprung, L 18
Bitte festes Schuhwerk oder am besten Gummistiefel anziehen !
Wer die Tiere füttern will, bringt Äpfel mit.
Um ANMELDUNG wird gebeten !
3.6.17: Spargeltour mit Genuss
Die SPARGELSAISON 2017 ist eröffnet und jetzt kommt Butter bei die Fische, ääh den Spargel:
Der Spargelhof Falkenthal ist mit 3 ha der kleinste Hof mit viel Handarbeit im Beelitzer Spargelverbund. Wir werden die Spargelfelder bei Schlunkendorf (Parkplatz
direkt nach der Abzweigung von der B2 Richtung Schlunkendorf, Shuttle kann organisiert werden) am Samstag, den 3. Juni 2017 um 13:30 Uhr besuchen und von Jürgen Falkenthal persönlich in die Geheimnisse des traditionellen Spargelanbaus eingeweiht werden. Anschließend gibt es um
15:00 Uhr einen Pott heißen Kaffee und ein Stück frischen Blechkuchen. Um 16:00
Uhr lernen wir noch etwas über die Geschichte des Spargels im Spargelmuseum schräg gegenüber. Wer mag, kann sich dann noch schnell mit bestem Spargel und Obst vom Spargelhof
eindecken, bevor wir um 18:00 Uhr das Slowfood-Restaurant „Landlust Körzin“ besuchen und uns ein
aufregendes Spargelmenü schmecken lassen.
Update: Gestern (22.04.2017) haben wir nun Ulrike und Stefan Laun in ihrem Restaurant besucht. Die beiden Frühsammer-Freunde haben uns sehr herzlich empfangen und
auf’s Köstliche mit Produkten aus der Region und aus Deutschland bewirtet. Wundervolle Frühlingsaromen mit viel Spargel und Bärlauch und einen fruchtigen Rosé haben wir vor dem Anblick einer
großen Sommerterrasse genossen. Der herrliche Blick über die weiten Felder und den Sonnenuntergang bescherte uns einen unverhofften Urlaubsabend wie auf Sylt! Wir haben aber auch gearbeitet
und ein wunderbares Menü für unseren Ausflug zusammengestellt:
Spargelsuppe mit diversen Extras, z.B. Mispelchutney und Kräuter)
Gebratener Spargel mit Beelitzer Kürbiskernöl und Fläminger Rehrücken an Kräutergnocchis
Variationen von der Erdbeere (Törtchen/Sorbet/Früchte/Creme)
Hier kann man lesen, was der Slowfood-Genussführer über das Restaurant
schreibt:
oder einfach mal „Landlust Körzin“ googeln und die vielen Bilder anschauen!
Wenn wir Glück haben, hat Stefan Laun das Reh ganz frisch selbst geschossen!
Das Dreigang-Menü gibt es zum Slowfood-Vorzugspreis von 40,00 Euro excl. Getränke.
Jürgen Falkenthal führt uns kostenlos über seine Felder.
Für Kaffee und Tee unbegrenzt und das Stück Blechkuchen nimmt er 5,50 Euro.
Der Museumseintritt beträgt 1,50 Euro. Den Shuttleservice bekommen wir kostenlos hin.
Alles in allem also ein Tagesausflug für 50,- Euro incl. Tip pro Person.
Da wir bei der angedachten Personenzahl voraussichtlich das Lokal für uns alleine haben werden, müssen wir dem Ehepaar Laun zur Planung (es ist immerhin
Pfingstsonnabend) die tatsächliche Teilnehmerzahl möglichst frühzeitig mitteilen und bitten daher um Anmeldung bis zum 20. Mai und um eine Vorauszahlung
von 50,- Euro.
Die Kontoverbindung wird mit der Anmeldungbestätigung bekanntgegeben.
Wir freuen uns auf den Ausflug und hoffen, dass der Spargel trotz der bitteren Kälte derzeit munter wächst und herrlich schmecken wird!
15.6.17: KAFFEEMANUFAKTUR ANDRASCHKO
Bereits seit Anfang der 1980er Jahre mischt Wilhelm Andraschko
den Berliner Kaffeemarkt kräftig auf. Als gebürtiger Wiener und einer der Macher des renommierten Kaffeehauses Einstein im Tiergarten, brachte er gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth nicht
nur weitere Cafés wie beispielsweise das Manzini in Wilmersdorf oder das Einstein unter den Linden, sondern vor allem auch die erste Berliner Coffee-Shop-Kette
überhaupt. Das Fundament von allem war dabei stets ein spitzenmäßiger
Kaffee, den die beiden nun schon seit den 90er Jahren selber rösten und der Gastronomie 2005 sogar Lebewohl sagten, um sich ausschließlich auf das Rösten konzentrieren zu können. Man habe "die
große Maschine" nicht mehr mitmachen wollen und nach Alternativen gesucht. Man wollte bewusster Leben und in Folge auch einen achtsameren Umgang mit Kaffee. Es war eben jener selbe Impuls, der
Wilhelm Andraschko bis heute antreibt Heute zählen die Andraschkos zu den Spitzenröstern Deutschlands und versorgen nach wie vor insbesondere den Berliner Markt mit erstklassigen Röstungen
und seltenen Bohnen. Bei den Andraschkos ist das Rösten von Kaffee ein klassisches Handwerk - es fordert Erfahrung, Geduld, die richtigen Maschinen und eine gewisse Unberechenbarkeit,
die der Rohstoff Kaffee verordnet. Wir werden von den Andraschkos persönlich durch die Kaffeerösterei geführt und bekommen ein “Kaffee-Cupping” angeboten.
mit Verkostung der besten Stücke vom Wagyu Rind Filet-Entrecote-Rumpsteak
Exkursion zur Wagyu Rinderzucht, das deutsche Coberind
- bei Bauer Haake
Nach der Besichtigung der Rinderzucht (Dauer ca. 1-1,5h h) gehen
wir in das Restaurant des Hotel Kiebitzberg, um
dort ab 12:30 Uhr das Fleisch auch gleich zu kosten. Es kann gewählt werden zwischen Filet (Euro 44,-), Entrecote (Euro 40,-) und Rumpsteak ( Euro 38,-). Der Fleischwunsch muss bei Reservierung
gleich mitbestellt werden.
Die Ahnen kamen aus der japanischen KobeRegion
Um das japanische Wagyu-Rind ranken sich viele Legenden.
Werden die Tiere dort wirklich täglich massiert, mit Mozart-Musik berieselt & bekommen Bier zu trinken? Wir wissen es nicht. Meist leben diese Tiere im Stall.
Teilweise wird ihnen Bier gegeben, um den Appetit zu fördern. Anders als in ihrer Heimat haben sie bei uns jede Menge Platz und frische Luft. Sie können frei zwischen dem
Aufenthalt im geschützten Stall oder den weiten Havelwiesen wechseln. Die Singvögel sorgen für die richtige Musik und eine große Bürstenstation steht als Wellness-Oase zur
Selbstbedienung
zur Verfügung. „Bei uns bekommen die Tiere genau die Zeit, die sie brauchen, um die exzellente Fleischqualität hervorzubringen, für die
das Wagyu berümt ist…“ Zitat Ronald Haake & Andreas Schröder.
So wie es aussieht ist die Osteria Venexiana unbestritten das wohl einzige Restaurant mit authentischer venezianischer Küche in Berlin. Noch dazu von einem
"echten" Venezianer betrieben. Vittorio Gianni Rossi hat im letzten Jahr sein Restaurant in Venedig geschlossen und seine Aktivitäten nach Berlin transferiert. Mitgebracht hat er seine
besten Kontakte zu italienischen Produzenten, die ihm auch in Berlin eine authentische Küche und eine feine Auswahl an Weinen erlaubt. Er ist Anhänger der Slow Food Bewegung und selbst
Mitglied.
Am 7.9. wird er nun seine Geschichte erzählen und über die Entwicklung der venezianischen Küche berichten. Dabei nimmt er sich das Spezialthema der
traditionellen Zubereitung von "Stockfisch/Baccalà mantecato" vor. Unterstützen wird ihn der Restauranbesitzer Domenico, der eigenes aus Venedig anreist.Gespannt werden die Teilnehmer des
3-wöchigen Praktikumsaufenthalts für Kochazubis den Ausführungen lauschen und
erfahren, was sie während ihres Aufenthaltes in der Gastroszene Venedigs erwartet.Neben einem Aperitivo mit der Verkostung des Venedigklassiker Cicchetti gibt es dann ein 3-gängiges Menü
mit Weinbegleitung.
Ort: Osteria
Venexiana, Nollendorfstraße 21 A, 10777 Berlin Zeit: Donnerstag 7.9., 19:00
Uhr Kosten: Aperitiv mit Verkostung,
3-Gänge Menü mit begleitenden Weinen: 59.- Euro Anmeldung: kontakt@kochenundmehr.info
1.10.17: LANDPARTIE
und GENUSS-ENTDECKUNGSTOUR in die UCKERMARK
Streuwiesen, Apfelernte, Spaziergang, Apfelmosterei, Apfelweinprobe,
Fischräucherei, Imbisse und Menü mit lokalen Spezialitäten und wer will auch Sterneküche „ALTE SCHULE“
Bei einem spannenden und genussvollen Bustagesausflug in das herrliche Gebiet der uckermärkischen Feldberger Seenlandschaft wollen wir dort die Faszination spüren, die diese Region auf die
Berliner Großstädter ausübt und besondere gastronomische Angebote entdecken. Und vor allen Dingen auch spüren, wie sich hier das Gefühl für Zeit und Raum verändert, denn alles geht hier in der
Uckermark langsamer vonstatten.
Also eine echte SLOW FOOD Reise...
PROGRAMMPUNKTE
·1.FISCHRÄUCHEREI:Wir
werden die Fischräucherei GLUT & SPÄNE vom sympathischen Fischmann, studierten Fischereiwissenschaftler, Räuchermeister und Genussbotschafter Michael Wickert sowie das kleine Fischereimuseum in Gerswalde besuchen. Hier erzählt Micha über die Binnenfischerei der letzten 100 Jahre und wie man in der Uckermark fischt und
die Netze stellt und was man mit welchem Gerät fangen kann. Anschließend Fußmarsch zur Alten Schlossgärtnerei und Besichtigung der alten Fischteiche, dann geht es zu den Räucheröfen. Micha erklärt
hier die verschieden Räucherholzsorten und schürt das Feuer - anschließend wird Fisch aus der Uckermark geräuchert den wir dann gemeinsam verkosten und mit etwas Beilagen (warme Kartöffelchen &
Senf-Dill Sauce) verzehren. Während des Räucherns verkosten wir einen Kraatzer Apfelwein in dem auch die Fische vor dem Räuchern u.a. mariniert wurden. Zudem gibt es Wasser zur Speise. Wer
anschließend möchte kann noch etwas Fisch für zuhause erwerben.
·2.APFELWEINKELTEREI: Im
Gutshof Kraatz vom Slow Food Unterstützer Florian Profitlich werden wir alles um Streuwiesen, seltene Apfelsorten und gehobene Apfelweinkelterei erfahren und dabei je nach jahreszeitlichem Angebot
Apfelbäume bei einem Spaziergang “live” erleben, so weit möglich auch Äpfel pflücken und die gehobene Qualität der verschiedenen Apfelweine bei weiteren Verkostungen sowie einem Imbiss im Freien
kennenlernen. Florian Profitlich produziert Apfelweine und Brände auf Spitzenniveau und hat dafür schon zahlreiche Ehrungen erfahren, zuletzt auf der
Frankfurter Apfelweinmesse mit dem „pommes d’or“.
·3.LOKALE SPEZIALITÄTEN: Wir werden uns
kulinarisch in der Weinschänke des historischen Gutshofes Kraatz bei einem Zwei-Gänge Menü mit hausgemachten Speisen aus regionalen Zutaten der Region
(u.a. Produkte der ortsansässigen Wildfleischerei Richards Wild (www.richards-wild.de) verwöhnenlassen.Der Jäger und Berliner Ex-Gourmetkoch Guido Richard
beliefert vor allem die Gourmetköche der Hauptstadt.KöchinNicole Hofen, Köchin und Betreiberin von Miet & Eat,
sowie gastronomische Beraterin und Organisatorin zahlreicher Foodmärkte wird die kulinarische Leitung in der Küche übernehmen. Zum Abschluss gibt eseinen köstlichen warmen Apfelstrudel und eine Verkostung von Apfelweinbränden.
·4.STERNERESTAURANT “ALTE SCHULE”Für Feinschmecker und Liebhaber der Sterneküche besteht alternativ zum
Mittagessen im Gutshof Kraatz die Möglichkeit auf eigene Kosten im Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant Alte
Schule frische, regionale Küche zu genießen. Meisterkoch Daniel Schmidthaler und sein Küchenteam kochen fast ausschließlich mit frischen Zutaten aus der Region Feldberger
Seenlandschaft
·5. TOURISTISCHE INFORMATIONEN. Der Tourismusverband Uckermark wird über weitere Angebote
der Region informieren.
Aufgrund des langen Wochenendes (Dienstag, 3.10. ist Feiertag) bietet es
sich an die Reise individuell zu verlängern und Übernachtungsangebote im Gutshof Kraatz, der Alten Schule und in der näheren Umgebung zu nutzen.
11.11.17: GÄNSEESSEN GUT BOLTENHOF
Das ehemalige Ritter- und Landgut Boltenhof bietet einen idealen Ort für eine Landpartie zu
einem Gänsebauernhof in der Ruppiner Seenlandschaft. Hier gibt es noch echte Biogänse, die im Freilauf auf der Gänsewiese am Feuerwehrteich und Bachlauf ihr Leben verbringen. Täglich kehren
sie mit Geschnatter auf der mit Linden gesäumten Gutshofallee in ihren strohbestückten Stall zurück. Gut genährt mit natürlichem Futter ist dann die auf rund 200 Gänse begrenzte Gänseschar für
die Feinschmecker im November eine wirkliche Delikatesse. Uns war klar, dass wir alles dran setzen, um hier am diesjährigen Martinstag einen Ausflug zum Gänseessen anbieten wollen. Damit
man das Gänseessen und auch den obligatorischen Verdauungsschnaps ohne Reue genießen kann, bietet das Landgut Boltenhof zusätzlich eine Übernachtung an in dem knapp 70 km nördlich von
Berlin gelegenen Landgut. Hier findet man, fernab von Alltag und Stress, genau den richtigen Platz, um Gedanken zu säen und Erholung zu ernten. Ein Spaziergang im Garten des
Landguts, Besuch des Hofladens, ein Aperitif am Feuerkessel in der Nähe des schönen Springbrunnens und am nächsten Morgen ein ausgiebiges und reichhaltiges Frühstück runden den genussreichen,
entschleunigenden Wochenendtrip in die Uckermark ab.
PROGRAMM für Samstag
11.11.2017:
14:00 - 15:00
Check In der Gäste
15:00 - 15:30
Begrüßung mit Umtrunk
15:30-
16:00 Fütterung der Tiere
16:00 -
17:00 eventuell Kremserfahrt durch die Mark mit heißen Apfelsaft und Glühwein und Brezeln. (ca. 250,00 Euro für etwa 20 Personen)
17:00- 18:00 zur
freien Verfügung
18:00- 19:00 An
der Feuerschale auf der Gutsterrasse: Heißer Apfelsaft und Glühwein
19:00- open end:
Martinsgansessen im Gutshaus
SPEISEN:
Ein kleiner Gruß
aus der Küche
Klare
Gänseterrine von der Boltenhofer Weidegans mit selbstgemachten Brot
Die Boltenhofer
Martinsgans begleitet von Grünkohl oder Rotkraut dazu saftige Klöße oder Karroffeln.
Natürlich mit
einer Haube der Preiselbeere.
Brandenburger
Bratapfel gefüllt mit Marzipan und Rumrosinen, dazu selbst gemachtes Mandeleis
ÜBERNACHTUNG und FÜHSTÜCKSBUFFET bitte beim beim Landgut direkt buchen
!
Es gibt
unterschiedliche Kategorien vom Hotelzimmer, Ferienwohnung bis hin zum Mehrbettzimmer
Das reichhaltige
regionale FRÜHSTÜCKBUFFET am Sonntag unter anderem mit
Ziegenkäse vom Capriolenhof
Wildwurst vom Jäger
Salami vom Boltenhofer Bioweiderind
Selbstgemachte Marmelade
Honig
- auch von unseren Boltenhofer Bienenvölkern
Brot
und Brötchen (ohne Konservierungsstoffe) vom Bäcker aus Schulzendorf
Wurst
von der Landmetzgerei Müller aus Mildenberg
Preis: 11,50 Euro pro Person (6,00 Euro Kinder von 3-12
Jahre)
Ort:Gut
Boltenhof, Lindenallee 14, 16798 Boltenhof, Tel.: 033087 52520 Zeit: Samstag 11.11, 14:00 Uhr
bis Sonntag 12.11., 11 Uhr Kosten: 45,50 Euro für 3-Gang
Gänsemenü und Umtrunk
Übernachtung bitte direkt beim Gut Boltenhof buchen
Eigene Anfahrt, Fahrgemeinschaften können auf Anfrage gebildet werden.
Über die Bio-Landwirtschaft auf dem Gut Boltenhof sagt der
Besitzer Jan-Uwe-Riest noch Folgendes:
Mein Vater hat als promovierter Landwirt das Gut mit seinen 80 Hektar Fläche 1997 übernommen. Die Fläche setzt sich aus ca. 10 Hektar Weidefläche, ca. 66 Hektar Ackerfläche und ein wenig Wald
zusammen. Schon gleich wurde die bis dahin konventionell betriebene Landwirtschaft auf Bio umgestellt. Nun wird auf unseren Feldern primär Getreide angebaut. Der angebaute Hafer wird geschrotet
und dient den Tieren als Ernährungsgrundlage. Die ersten 6-8 Wochen
verbringen unsere Gänsegössel wohlbehütet auf einer Biogänsefarm in Sachsen. Nach dem Umzug auf Gut Boltenhof, Anfang Juli, verbringen
sie erst einmal ca. 5 Wochen in den Stallungen. Satt werden sie mit unserem Hafer gemischt mit Bioaufzuchtsfutter. Nur bei schönem Wetter können die jungen Tiere schon einmal an dem Gras der
Wiesen vor dem Stall knabbern. Mit insgesamt dann ca. 12 Wochen werden die Tiere täglich auf die Weiden getrieben. Sie bekommen dann noch Hafer beigefügt. Wenn die Wiesen karger werden, füttern
wir vermehrt Bio-Tritikale zu.